Magdalena Anna Hofmann – Soprano

Magdalena Anna Hofmann - Soprano

Magdalena Anna Hofmann wurde in Warschau/Polen geboren und studierte Lied und Oratorium sowie Oper am Konservatorium der Stadt Wien. Ihr Debut gab die damalige Mezzosopranistin bei den Bregenzer Festspielen in „Das Schlaue Füchslein“ und „Tagebuch eines Verschollenen“ (Janacek). In den folgenden Jahren sang sie dann ihr Repertoire von Cherubino und Dorabella bis Jezibaba in „Rusalka“.

Nach dem Fachwechsel feierte die Sängerin einen großen Erfolg als Kundry in Wagners „Parsifal“ in Tallin/Estland. An der Opéra de Lyon war sie als Klementia in Hindemiths „Sancta Susanna“, als Frau in Schönbergs „Erwartung“, Mutter in “Il Prigioniero” und Senta in “Der fliegende Holländer” zu erleben . Am Theater an der Wien sang sie in “Katja Kabanova”, “Les Contes d’Hoffmann” sowie “Mathis der Maler”.

Engagements führten Magdalena Anna Hofmann u.a. ans Teatro alla Scala in Mailand („Lulu“), an die Opera National de Bordeaux („Le Balcon“), die Oper Bonn als Senta im „Fliegenden Holländer“ und mehrmals zu den Bregenzer Festspielen als Erste Dame in „Die Zauberflöte“, Köchin in “Le Rossignol” und als Portia in “Der Kaufmann von Venedig” von Andrè Tchajkowski.

2015 ging es für die Sängerin erneut nach Lyon wo sie als Carlotta in Schrekers “Die Gezeichneten” zu erleben war sowie nach Essen, wo sie in einer “Rusalka” Neuproduktion die Fremde Fürstin sang und 2016 als Senta in Barrie Koskys “Holländer” Inszenierung auf der Bühne stand.

Im September 2016 folgte ihr Rollendebut als Sieglinde, in einer von Gerd Heinz inszenierten und Frank Beermann dirigierten Neuproduktion von Wagners “Walküre” beim “Ring in Minden”. Danach folgten Vorstellungen von Schönbergs “Erwartung” unter Mario Venzago in Bern und abermals Senta, diesmal an der Oper Kopenhagen.

Im Rahmen der Wiener Festwochen 2017 war sie die Kundry im neuen Parsifal „MONDPARSIFAL ALPHA 1-8“ unter der Regie von Jonathan Meese, komponiert von Bernhard Lang und gastierte mit dieser Produktion dann im Herbst bei den Berliner Festspielen. In der Saison 2017/18 sang sie Konzerte in Spanien und Portugal, eine konzertante Aufführung von Kurt Weills „Der Silbersee“ in der Warschauer Philharmonie und die Titelpartie in Hubays „Anna Karenina“ am Theater Bern. Im Sommer 2018 debutierte Magdalena Anna Hofmann bei den Festspielen in Erl als Sieglinde in der „Walküre“. Anschließend folgte die Gutrune beim „Ring in Minden“ in der „Götterdämmerung“, wieder mit dem Team Frank Beermann/Gerd Heinz.

2019 hat die Sängerin ihr höchst erfolgreiches Rollendebut als Isolde am Theater Hagen gegeben und im Mindener Ring wieder Sieglinde und Gutrune gesungen. Anschließend ging es an das Theatro Comunale di Bologna wo sie ihr Debut als Leonore in einer „Fidelio“ Neuproduktion gab. 2020 steht unter anderem die Isabel in der Schweizer Erstaufführung von George Benjamins „Lessons in Love and Violence“ in Magdalena Anna Hofmanns Terminkalender.

Die Sängerin arbeitete mit Dirigenten wie Bertrand de Billy, Michael Boder, Daniele Gatti, Daniel Harding, Kirill Petrenko, Lothar Königs, Bernhard Kontarsky, Riccardo Frizza, Arvo Volmer, Alejo Perez, Kazushi Ono sowie Vladimir Fedoseyev und Regisseuren wie David Bösch, Lotte de Beer, Frank Castorf, John Fulljames, William Friedkin, Gerd Heinz, David Pountney, Peter Stein, und Keith Warner.

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